Ausgabe 4 ⁄ 2009, Beitrag Nr. 9

Aktuelle Pressemitteilung
Infekt vorbei – Zahnbürste neu.
Keime überleben besonders gern zwischen eng stehenden Borsten

(IME/Frankfurt) 20.11.2009 - Derzeit vergeht kein Tag ohne Meldungen über die
Ausbreitung des Schweingerippevirus H1N1 und deren Folgen. Dieses Virus ist
zum Glück außerhalb des menschlichen Körpers sehr kurzlebig. Experten geben
ihm eine Überlebenszeit auf der Zahnbürste bis zu acht Stunden. Andere Viren,
die Grippe und grippale Infekte, bzw. Bakterien, die Atemwegserkrankungen
auslösen, sind allerdings langlebiger und vermehrungsfreudiger. Wer also einen
solchen Infekt überstanden hat, sollte seine Zahnbürste als Schutz vor einer
Neu-Infektion auswechseln.

Untersuchungen ergaben, dass schon nach der ersten Benutzung der Zahnbürste
eine Keimbesiedelung stattfindet. Sie erfolgt durch Essensreste, Plaque, Speichel
und Blut. Nach einer britischen Studie befinden sich auf einer Zahnbürste
durchschnittlich 100.000.000 Keime. In der Regel kann der Körper diese gut in
Schach halten. Wer aber Opfer einer der jahreszeitentypischen „Grippewellen“ bzw.
Infekterkrankungen wurde, tut gut daran, nach seiner Genesung die alte gegen eine
neue Zahnbürste auszutauschen.

Für den Umgang mit der Zahnbürste gelten folgende Grundregeln:
• Zahnbürste nach dem Putzen unter fließendem Wasser gründlich spülen
• anhaftende Plaque, Zahnpasta und Speisereste entfernen
• Wasser aus der Zahnbürste auf dem Waschbeckenrand ausschlagen
• Zahnbürste stehend mit dem Kopf nach oben aufbewahren
• Zahnbürste mit niemandem anderes teilen
• Zahnbürste nach einem Infekt sofort, ansonsten spätestens nach drei
Monaten, wechseln, besser noch nach vier bis acht Wochen

Abdruck honorarfrei - IME, Frankfurt/M. als Quellenangabe und Beleg erbeten.

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