Ausgabe 3 ⁄ 2010, Beitrag Nr. 4

Deutschland weder Fußballweltmeister noch Europameister in Sachen Zahngesundheit
Bei konsequenter Mundhygiene besteht Nachholbedarf.

(IME/Frankfurt/M.) Bei der Fußball-WM kam leider das Aus für die Deutschen im Halbfinale, und am Europameister sind wir vor zwei Jahren knapp vorbeigeschrammt. Letzteres gilt leider nicht nur im Fußball, sondern auch in Sachen Zahngesundheit und Mundhygiene. Zwar gehören die Deutschen zu den Fleißigen in Europa, wenn es um die Besuche beim Zahnarzt geht. Immerhin liegt bei 77 Prozent der Bundesbürger die letzte Praxiskonsultation nicht länger als ein Jahr zurück. Im europäischen Durchschnitt ist dies nur bei 57 Prozent der Fall. Platz 1 und 2 nehmen dabei jedoch die Dänen und Niederländer ein. Um an die Spitze zu gelangen, haben die Deutschen außerdem noch in weiteren Punkten Nachholbedarf.

Nach Ergebnissen des „Euromonitor Oral Health“ vom Februar 2010 haben durchschnittlich noch 38 Prozent der Deutschen alle ihre eigenen Zähne – der EU-Durchschnitt liegt bei 41 Prozent. Um hier künftig besser zu werden und in die europäische „Oberliga des Zahnerhaltes“ aufzusteigen, sollte in erster Linie die häusliche Mundhygiene weiter optimiert werden. Zähneputzen morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen ist Pflicht, ebenso Zahnpasta mit Fluoriden zu verwenden und mit Zahnseide vor dem abendlichen Zähneputzen für eine gründliche Reinigung der Zahnzwischenräume zu sorgen. Auch das zeigt das Eurobarometer: Die Deutschen gehen seltener zum Zahnarzt als andere EU-Bürger. Das betrifft nicht nur die empfohlenen zwei jährlichen Kontrollen, sondern auch die Professionelle Zahnreinigung. Nachsitzen also für konsequentere Mundhygiene.

Abdruck honorarfrei - IME, Frankfurt/M. als Quellenangabe und Beleg erbeten.

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