Eine Analyse der Ernährungsgewohnheiten schottischer Schulkinder konnte diätetische Muster identifizieren, die sich nach Alter und Geschlecht geringfügig unterschieden. Dabei zeigte sich, dass „gesunde“ Ernährungsmuster mit einem höheren Obst- und Gemüseverzehr durchweg mit einem höherem sozialen Status und einem hohen Bildungsstand des Elternteils, der für die Ernährung zuständig ist, assoziiert waren. „Ungesunde“ Ernährungsmuster mit einem höheren Anteil an Snacks und Süßspeisen waren mit einem niedrigerem sozialen Status und niedrigerem Bildungsstand des für die Ernährung sorgenden Elternteils assoziiert. Allerdings gab es keine klare Beziehung zwischen dem Ernährungsmuster, dem BMI oder der körperlichen Aktivität.